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Wie Kindheitserinnerungen unser Erwachsenenleben prägen

Frau sitzt am Tisch, betrachtet lächelnd Familienfoto, umgeben von Fotos, Zeichnung und Teddybär im Wohnzimmer.

Glück erscheint häufig als reine Fügung: ein passender Beruf, eine liebevolle Partnerschaft, eine robuste Gesundheit. Eine umfangreiche psychologische Studie deutet jedoch darauf hin, dass ein Teil unseres Wohlbefindens bereits viel früher geprägt wird – durch Erfahrungen, die wir in der Kindheit besonders tief verankern. Dabei fallen vor allem zwei Erinnerungstypen ins Gewicht.

Wie Kindheitserinnerungen das Erwachsenenleben beeinflussen

Für die in der Fachzeitschrift Health Psychology veröffentlichte Untersuchung wurden Angaben von mehr als 22.000 Personen analysiert. Das Forschungsteam prüfte, welche frühen Erinnerungen noch Jahrzehnte später mit psychischer und körperlicher Gesundheit verbunden sind.

Im Mittelpunkt stand die rückblickende Bewertung der eigenen Kindheit: Wurde sie eher als behütet oder als distanziert erlebt? Gab es Unterstützung oder überwog das Empfinden, allein zurechtkommen zu müssen?

Positive Zuwendung und spätere Gesundheit

Starke, positive Erinnerungen an Zuwendung in der Kindheit gehen im Schnitt mit weniger depressiven Symptomen und besserer Gesundheit im Erwachsenenalter einher.

Die Forschenden weisen darauf hin, dass es nicht um makellose Lebensläufe geht. Kein Mensch wächst ohne Konflikte, Tränen und Auseinandersetzungen auf. Ausschlaggebend scheint vielmehr die emotionale Grundstimmung der ersten Lebensjahre zu sein – insbesondere in zwei Bereichen.

Erinnerung Nummer 1: aufrichtige Zuneigung der Eltern

Als erster entscheidender Aspekt gelten Erinnerungen an deutlich spürbare Zuneigung, besonders von der Mutter, die in der untersuchten Generation meist die wichtigste Bezugsperson war. Wer in der Kindheit erfahren hat: „Da ist jemand, der mich wirklich mag, tröstet, in den Arm nimmt“, hat statistisch gesehen bessere Aussichten auf ein gefestigteres seelisches Wohlbefinden.

Was die Studie für das spätere Leben zeigt

Die Studie ergab, dass Menschen mit solchen Erinnerungen später im Leben:

  • seltener depressive Symptome angeben,

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